"Fernschachpost"-Pyramide

 

für Partie frei

 

Angreifer

 

Verteidiger

 

beschäftigt
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Regeln für die BdF-Pyramide
per E-Mail gespielt
Jokerplatz
Freiplatz

 
Spitze Leupold
Ebene 2 Klapp Bißmann
Ebene 3 Drosson Höbel Hofstetter
Ebene 4 Tacke Nüsgen Kühn Pommrich
Ebene 5 Grube Harf Wichert Lukas Nyffeler
Ebene 6 Pagenkopf Langheld Herbold Schulze Pölig Lemke
Ebene 7 Teßmann-S. Lange König Krebs Fuchs, St. Zielke Breite
Ebene 8 Oehler Goldbecker Hild Firnhaber Green Brinckmann Martins Johnson
Ebene 9 Tavenrath Brinkmann Timmermann Lübke Böcker Gaedtke Kregelin Heidtmann Joker
Ebene 10 Schmitz Neumann Wölfelschn. Billinger Radeiski Heineccius Fuchs, H. Wagner Freiplatz Mark



Die Pyramide steht allen BdF - Mitgliedern offen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Wie Sie nun vorgehen können:
Stellen Sie fest, an welcher Stelle der Pyramide, insbesondere in welcher Ebene Sie eingeordnet sind. Als Neueinsteigerin oder Neueinsteiger werden Sie auf einen "Freiplatz" am Fuß der Pyramide gesetzt. Stellen Sie fest, welche Spieler in der nächst höheren Ebene für eine Herausforderungspartie zur Verfügung stehen (deren Felder sind weder dunkel- noch hellblau gefärbt). Unter den für eine Partie freien Spielern können Sie sich den gewünschten Partner aussuchen und diesen herausfordern. Wie dies erfolgt, entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Regeln. Beachten Sie bitte, dass Sie immer nur eine Herausforderungspartie gleichzeitig spielen können; wenn Sie also selbst bereits beschäftigt sind, ist Ihnen bis zum Ende dieser Partie keine neue Herausforderung möglich.

Viel Spaß!

Klicken Sie hier, um sich anzumelden oder eine Herausforderung zu übermitteln. (Turnierleiter, Andreas Bartsch)


Spielerinnen und Spieler, Paarungen:

 


Regeln für die BdF-Pyramide:

(aus Gründen der Lesbarkeit wird die männliche Sprachform bei der allgemeinen Bezeichnung von Personen gewählt; selbstverständlich gilt diese stellvertretend für die weibliche Sprachform mit.)

1. Präambel
Die nachfolgenden Regeln gelten für die BdF-Pyramide unter dem Zugaustausch per eMail.
Die Pyramide ist eine interne Veranstaltung des BdF. Im Vordergrund stehen das Kennenlernen der Mitglieder untereinander, die Kommunikation der jeweiligen Spielpartner sowie natürlich der Spaß am Fernschachspiel.
Für die Teilnahme an der Pyramide wird kein Nenngeld erhoben.
Das gleichzeitige Spiel in mehreren Pyramiden des BdF, welche für verschiedene Zugaustauschformen eingerichtet worden sind, ist ausgeschlossen. Möchte ein Spieler von einer Pyramide in eine für eine andere Form des Zugaustausches eingerichtete wechseln, so besteht kein Anspruch auf den Erhalt der bisher erreichten Position. Sofern die aufnehmende Pyramide die Möglichkeit eröffnet, erhält der wechselnde Spieler einen im Gefüge freien und möglichst gleichwertigen Platz ("Jokerplatz"); ein Aufstieg in eine höhere Ebene durch den Wechsel der Pyramide ist ausgeschlossen.

2. Auf- und Abstiege in der Pyramide
2.1. Jeder Spieler kann jeden "freien" Spieler (Ausnahme 2.7.) der nächst höheren Ebene "fordern", gewinnt er, wird der Platz getauscht. Der Spieler in Ebene 1 ist der jeweils amtierende Spitzenreiter.

2.2. Der Spieler der "unteren" Ebene hat weiß.
Bei unentschiedenem Ausgang erfolgt kein "Ebenentausch".

2.3. Spielt ein Spieler 2 Partien, eine nach unten und eine nach oben gleichzeitig, gewinnt zunächst nach oben und verliert dann nach unten, muss er trotzdem tauschen, sinkt also 2 Ebenen ab. In ähnlichen Fällen wird nach dem gleichen Prinzip verfahren. Ein Hinausziehen von Partien, um dieses System auszunutzen, wird als unsportlich angesehen.

2.4. Jeder Spieler kann von einem Spieler aus der darunter liegenden Ebene gefordert werden, falls dieser nicht gerade eine Forderung von unten spielt. Wer gerade gefordert wird und welche Partien gerade stattfinden, kann auf der Pyramidenseite verfolgt werden.

2.5. Jeder Spieler spielt demnach maximal 2 Partien gleichzeitig, eine "nach oben" und eine "nach unten". Spieler der obersten und der untersten Ebene können demnach nur eine Partie spielen.

2.6 Ist keine Forderung eines Spielers in der darüber liegenden Ebene möglich, da alle Spieler dieser Ebene gerade alle einen Forderung "nach unten" spielen, muss der Spieler in eine Warteposition treten. Der nächste "freie" Spieler wird sein Gegner.

2.7. Verliert ein Spieler als Herausforderer seine Partie bzw. erreicht er nur ein Remis, muss er zunächst einen anderen Spieler aus der oberen Ebene fordern, bevor er eine erneute Forderung an den Partner richten kann, gegen den er gerade den Aufstieg verpasst hat (auch wenn kein anderer auf der Warteposition steht).
Notfalls muss eine Warteposition eingenommen werden.
Verliert ein Verteidiger seine Partie und muss deshalb in die niedrigere Ebene wechseln, muss er zunächst einen anderen Spieler aus der oberen Ebene fordern, bevor er eine erneute Forderung an den Partner richten kann, der ihn gerade zum Abstieg gezwungen hat.

2.8.Spielen in der oberen Ebene, in die eine Forderung stattfinden soll, alle "nach oben" und steht darin ein Spieler auf der Warteliste, muss zunächst der Spieler gefordert werden, der selbst auf der Warteliste "nach oben" steht. Beispiel:
Ebene 1 (1 Spieler)
Ebene 2 (2 Spieler)
Ebene 3 (3 Spieler)
Ebene 4 (4 Spieler) usw.
Spieler spielt in E4 möchte Spieler aus E3 fordern. 2 Spieler aus E3 spielen eine Forderung in E2, der dritte Spieler in E3 steht auf der Warteliste nach E2., dann müsste der Spieler in E4 zunächst gegen diesen Spieler antreten. (Grund: der wartende Spieler könnte sonst keine Partie spielen.)

2.9. Gewinnt ein Spieler seine Forderung in eine höhere Ebene, übernimmt er auch eine eventuell vorhandene Warteposition (des Verlierers) bzw. dessen Berechtigung der Forderung in die nun für ihn nächst höhere Ebene.

2.10. Die Einteilung der Forderungen nimmt der Turnierleiter vor. Der Spieler meldet, dass er in die nächst höhere Ebene fordern möchte. Dabei gibt er seinen gewünschten Spielpartner an. Der Turnierleiter prüft die Möglichkeit zur Spielpaarung und setzt diese an; sollte eine Partie gegen den vom Spieler bezeichneten Wunschpartner nicht möglich sein, setzt sich der Turnierleiter mit dem anfragenden Spieler in Verbindung, um die Alternativen zu erörtern, oder setzt den Spieler gegebenenfalls auf die Warteposition.

3. Zugübermittlung, Bedenkzeit, Zeitüberschreitung
Die Partien der an dieser Stelle beschriebenen Pyramide werden ausschließlich per eMail ausgetragen.
Es gilt die neue Turnierordnung (ab 01.01.2007). Die Bedenkzeit beträgt 40 Tage für 10 Züge.

4. Forderung
Nimmt ein Spieler eine Forderung ohne ausreichende oder ohne ausreichend nachvollziehbare Begründung innerhalb von zwei Wochen nicht an, ohne dass Urlaub vorliegt, wird kampflos die Ebene getauscht. Bei längerer Spielpause kann deshalb ein Rückfall in die unterste Ebene möglich sein.

5. Urlaub
Die Regelungen zum Urlaub ergeben sich aus der Turnierordnung (TO) des BdF.

6. Jokerregelung
Spieler, die nicht mehr in der Pyramide aktiv sind, werden durch einen Joker ersetzt. Sofern eine Vergabe an einen von einer anderen Pyramide wechselnden Spieler nicht vorrangig erforderlich wird, wird dieser Joker durch den nächsten freien Spieler der darrunterliegenden Ebene ersetzt, sobald dieser keine Forderung nach oben spielt.

7. Experimentierklausel
Aufgrund des Mangels an Erfahrungen mit dem Spiel in einer Pyramide kann nicht auf lang erprobte BdF-Spielregeln für diese Turnierform zurückgegriffen werden. Es muss deshalb davon ausgegangen werden, dass noch nicht alle besonderen Fragestellungen von den Regelungen abgedeckt werden und noch nicht alle denkbaren Streitfälle allein auf deren Basis entschieden werden können.

Um so mehr bedarf es daher einer besonders fairen und sportlichen Einstellung der Teilnehmer, die von der Turnierleitung erwartet wird. Die Turnierleitung wird alle Auslegungsfragen im Sinne des guten fernschachlichen Miteinanders beantworten und dabei alle betroffenen Interessen angemessen berücksichtigen.

8. In allen strittigen Fällen entscheidet die Turnierleitung abschließend.